Beginne grob nur dort, wo Substanz wirklich fehlt. Oft reicht ein feiner Zwischengang, ausgeblasen, entstaubt, mit Licht von der Seite geprüft. Dieses geduldige Vorgehen rettet Kanten, Zierprofile und alte Tischlerschläge, die heute niemand mehr so schön produzieren kann.
Wenn Stühle knarzen, spricht das Holz. Wir hören hin, markieren Druckpunkte, leimen warm, verspannen breit, lassen lange rasten. Danach prüfen wir im Alltagstest: wackeln, drehen, belasten. Nur so entstehen Stücke, die Kaffee, Gespräche und Jahre entspannt überdauern.
Winzige Inlays aus passendem Restfurnier verschwinden mit Geduld fast unsichtbar. Ein nasser Lappen, ein warmes Bügeleisen, schon lassen sich Blasen niederreden. Wir dokumentieren Arbeitsschritte, damit Nachfolgenden klar bleibt, was original war und was liebevoll ergänzt wurde.
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